• 10. Februar 2019: Wichtiges Nein - im Hinblick auf Luzerner Initiativen

10. Februar 2019: Wichtiges Nein - im Hinblick auf Luzerner Initiativen

11.02.2019

Medienmitteilung 10. Februar 2019

 

 

HEV Kanton Luzern zur Abstimmung

 

Wichtiges Nein – im Hinblick auf Luzerner Initiativen

 

Klares Nein zu Extremforderungen! Der Hauseigentümerverband HEV Kanton Luzern freut sich über die Ablehnung der Zersiede-lungsinitiative – und denkt schon weiter: „Das Nein ist ein guter Vorbote gegen die Kulturlandinitiativen, die 2019/20 im Kanton Luzern an die Urne kommen“, sagt HEV-Präsident Armin Hartmann.

 

Der Hauseigentümerverband HEV Kanton Luzern fühlt sich in seinem Engagement gegen die Zersiedelungsinitiative vom Luzerner Volk be-stätigt: 66.2 Prozent haben Nein gesagt. HEV-Präsident Armin Hartmann zur Ablehnung: „Die Mehrheit hat erkannt, dass die Initiative extrem ist, Entwicklungen verunmöglicht hätte, falsche Anreize auslösen würde und die Wohnkosten gestiegen wären.“

 

Luzerner Nein speziell wichtig

Die Ablehnung der Initiative im Kanton Luzern ist dem HEV besonders wichtig. Denn der Kanton Luzern steht bald vor der nächsten Abstim-mung ähnlicher Währung: Die beiden Kulturlandinitiativen kommen noch dieses Jahr zur Behandlung in den Kantonsrat und anschliessend zur Volksabstimmung. „Die beiden Luzerner Kulturlandinitiativen sind ebenfalls sehr einschränkend“, sagt Hartmann und folgert: „Mit dem Nein an diesem Sonntag ist das Luzerner Volk auf gutem Weg, auch diese beiden Initiativen zu durchschauen.“ Der HEV werde sich ent-sprechend gegen die Begehren engagieren.

 

Alternative ist gut unterwegs

Der HEV Luzern ist durchaus für einen behutsamen Umgang mit der Ressource Boden und für die Verantwortung gegenüber Natur und Landschaft. Aber: „Es gibt sie, die Alternative zu extremen Initiativen“, sagt HEV-Politik-Chef Walter Stucki und meint die Revision des Raum-planungsgesetzes. Diese ist 2013 vom Volk genehmigt worden, seit 2014 in Kraft und zeigt erste Früchte, indem der Landverbrauch seit Jahren nicht mehr angestiegen ist. „Lassen wir doch jetzt zuerst diese Alternative zur vollen Entfaltung kommen, statt vorschnell in Aktionitis und Extremismus zu verfallen.“ In diesem Sinn wird sich der HEV wei-terhin für eine durchdachte Raumplanung und eine sinnvolle Verdich-tung einsetzen. Bi.

 

Legende

Armin Hartmann: „Dieses Nein ist ein guter Vorbote gegen die Luzerner Kulturlandinitiativen.“

Walter Stucki: „Die Alternative zur extremen Initiative ist das revidierte Raumplanungsgesetz.“

 

 

 

Weitere Auskünfte

 Dr. Armin Hartmann, Präsident HEV Luzern, arminhartmann@bluewin.ch, 079 786 79 13

 Walter Stucki, Vorstand/Ressortchef Politik HEV Luzern, wa.stu@bluewin.ch, Telefon 260 20 88

 Kurt Bischof, Kommunikation HEV Luzern, kurt.bischof@bischofmeier.ch, 079 643 30 63

 

Lesen Sie mehr zu unseren Aktivitäten und Angeboten auf der Luzerner Seite der Hauseigentümer Zeitung vom 15. Februar 2019 im Dokument "HEV-Zeitung".